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QR-Code-Versionen erklärt — und welche Version Ihr Code bekommt

qr-cow4 Min. Lesezeit

Jeder QR-Code hat eine von vierzig festen Größen. Die kleinste ist ein aufgeräumtes Raster aus 21×21 Quadraten. Die größte ist ein wandfüllendes 177×177. In der Spezifikation heißen sie Versionen — V1 bis V40 — und welche Version Sie am Ende bekommen, entscheidet sich automatisch: aus dem, was Sie kodieren, und daraus, wie robust der Code sein soll.

Hier steht, was das konkret heißt und warum es Sie interessieren sollte.

Was „Version“ wirklich bedeutet

Ein QR-Code ist ein Raster aus schwarzen und weißen Quadraten, den Modulen. Version 1 hat ein 21×21-Raster. Jede Stufe nach oben fügt vier Module pro Seite hinzu. V2 ist 25×25, V3 ist 29×29, immer weiter bis V40 mit 177×177.

Die Version ist reine Größenangabe. Sie ist keine Softwareversion — V2 ist nicht „neuer“ als V1, nur größer. Eine höhere Version fasst mehr Daten. Eine niedrigere lässt sich vom Handy schneller erfassen und scannt aus größerer Entfernung.

Sie wählen die Version nicht, Ihr Inhalt tut es

Sie geben dem Encoder ein paar Daten und ein Fehlerkorrektur-Level. Er nimmt die kleinste Version, in die die Daten bei diesem Level passen. Mehr ist es nicht.

Ein grobes Gefühl für die Größenordnung beim Standard-Level M (15 % Fehlerkorrektur):

  • Eine kurze URL wie qr-cow.com/r/abc123 sitzt bequem in V2 (25×25).
  • Eine vCard mit Name, Telefon, E-Mail — vermutlich V5 oder V6 (37×37 bis 41×41).
  • Ein Wi-Fi-Passwortblock mit langer Passphrase — irgendwo zwischen V4 und V7.
  • Ein Absatz Fließtext mit 300 Zeichen — V10 oder höher (57×57).

Wie die Fehlerkorrektur die Version verändert

Jeder QR-Code reserviert einen Teil seiner Module für die Fehlerkorrektur. Wie viel, bestimmen Sie:

  • L (7 %) — sauberer Druck, drinnen, wenig Verschleiß.
  • M (15 %) — der Standard. Für das meiste völlig in Ordnung.
  • Q (25 %) — empfohlen, wenn ein Logo in der Mitte sitzt, denn das Logo verdeckt Module.
  • H (30 %) — draußen, öffentliche Flächen, alles, was zerkratzt wird.

Je mehr Korrektur Sie verlangen, desto weniger Platz bleibt für echte Daten — die Version klettert also nach oben. Wechselt man bei derselben URL von L auf H, kommen meist ein bis zwei Stufen dazu. Lohnt sich, wenn der Code auf einem Aufkleber landet, der irgendwann in einer Kaffeepfütze liegt.

So lesen Sie die Version jedes beliebigen Codes ab

Am einfachsten: Zählen Sie die Module entlang einer Seite des Codes. Die Version ist:

version = (modules_per_side − 17) / 4

Ein Code, der 33 Quadrate breit ist, ist also V4. Ein Code mit 57 Quadraten Breite ist V10. Die drei großen Positionierungsquadrate in den Ecken sind je 7 Module breit — wenn Sie an einer Seite sieben zählen, dann eine Lücke, dann wieder sieben, sind Sie fast am Ziel.

Oder Sie sparen sich das Zählen und erzeugen den Code einfach selbst im Studio — die kodierte Größe sagt Ihnen das meiste, was Sie wissen müssen.

So halten Sie Ihre Version niedrig (und warum das lohnt)

Eine niedrigere Version bedeutet größere Module bei gleicher Druckgröße, und größere Module erfasst ein Handy schneller. Ein V3-Code druckt auf einer Visitenkarte gestochen scharf. Ein V20-Code auf derselben Karte braucht eine ruhige Hand und gutes Licht.

Faustregel: Jede Stufe, die Sie auf der Versionsleiter einsparen, verdoppelt ungefähr die praktische Scan-Entfernung.

Drei konkrete Wege, Ihre Version niedrig zu halten:

Kurzreferenz

Ungefähre Zeichenkapazität bei Level M (die Zahlen schwanken je nach Datentyp — alphanumerisch etwas mehr, binär etwas weniger):

  • V1, 21×21 — etwa 14 Zeichen.
  • V5, 37×37 — etwa 106 Zeichen.
  • V10, 57×57 — etwa 271 Zeichen.
  • V20, 97×97 — etwa 858 Zeichen.
  • V30, 137×137 — etwa 1.732 Zeichen.
  • V40, 177×177 — etwa 2.953 Zeichen.

Öffnen Sie jetzt das Studio und nehmen Sie die niedrigste Version, die Ihnen den Look und die Daten gibt, die Sie wollen.

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